Pikey
DER PIKEY
Mein bestes Muster zum Hechtfangen, bis jetzt. Zuerst 1987 gebunden; in verschiedenen Farben, vom eher dunklen Gesamteindruck, bis zu Silber oder Gold, um verschiedene Geschmäcker zu befriedigen. Von Hecht und Angler.
Der Streamer arbeitet am besten wenn er langsam gefischt wird. Eine gute
Methode ist, ihn absacken zu lassen und dann durch Heben der Rutenspitze zur
Oberfläche zu bringen.
Materialien
Bindefaden: Schwarz
Schwanz: rote Wolle oder Flashabou
Körper: Flachsilber oder Flachgold
Rippung: Silber-oder Goldfaden
Flügel: Flashabou oder Crinkle-Flash in verschiedenen Farben.
Top Ten
Fliegen fuer Irland
Binden und Angeln
Unglaublich ulkig, ehrlich, ..... Ray Robinson und Dietrich Bohnhorst fischen
in der Wildnis Donegals und testen die Fliegen ..... Ich gebe 10 von 10 Punkten
.....diese DVD muss man haben .....grosse Unterhaltung fuer die ganze
Familie.
Roger Baker
Irish Angler, Magazin
114 minuten Fliegenbinden und Angeln. Dietrich Bohnhorst's unterhaltsame und
praktische deutschsprachige Anleitung fuer jeden Angler.
Auf DVD fuer EURO 20
oder bestellen Sie per Telefon
Tel.: ++353-(0)74-97 36922
MIT DEM BELLY BOAT
Rüdiger und Dietrich, zwei in Donegal ziemlich bekannte Angler, das Wort
bunte Hunde sei in diesem Zusammenhang deutlich vermieden, wollten Hechte
fangen, in einem gewissen See im Süden der Grafschaft, bekannt für
gute Fische. Mit von der Partie war Günther, ein Gast aus
Deutschland.
Rüdiger, oder Rüdi, wie ihn die ganze Welt nennt, hatte schon vor
Tagen sein kleines rotes Boot zum See gebracht und dort im Schilf
versteckt.
Alle notwendigen Bestandteile für einen guten Hechtangeltag, wie
Kühltasche mit Dosenbier und Würstchen, Thermosflasche mit
heißem Kaffee, dann noch Grill und Holzkohle, Ruten, Rollen und so weiter
wurden in den Kombi geladen.
Ich glaube ich werde mal das Belly Boat testen, verkündete der deutsche
Gast, dessen Figur den Schluß erlaubte, er liebe sein Essen und eine gute
Dosis reinen deutschen Biers. Mein Gerätehändler zu hause hat mir ein
Belly Boat mitgegeben, zum testen, mal sehen wie sich das in Irland macht.
Das Ding sah aus wie ein olivgrüner Schlauch mit Lehne, aus einem
Traktorreifen gemacht. Da war ein bißchen Netz und einige Riemen mit
Schnallen dran.
Mit Hilfe eines großen Blasebalgs war der Ring schnell aufgepumpt.
Rüdi half dann, das Gerät hinten in den Kombi zu laden. Weiteres
Zubehör um die Wasser mit einem Belly Boat zu erobern, wie Schwimmflossen
und Wathosen, füllten die Ladefläche des Wagens vollständig.
Unsere drei Angler einigten sich darauf, mit zwei Autos zu fahren.
Das Wetter war großartig zum Hechten. Eine dicke Wolkendecke mit steifer
Brise und nicht zu warm. Die Erwartungen waren also hoch, als sie die Autos
beim Bauernhof am See parkten. Es gab da ein kleines Gatter, von wo aus ein
Pfad zum See hinunterführte.
Belly Boat und Zubehör mußten zuerst ausgeladen werden, um an die
Fliegenruten zu kommen. Die waren bereits mit riesigen Streamern
versehen.
Ein kleines weißes Auto, mit einer Frau mittleren Alters am Steuer, fuhr
vorbei als Günther sich mitten in dem schwierigen Prozess des
Wathoseanziehens befand. Sie verlangsamte etwas und winkte freundlich und die
Angler winkten zurück.
Dietrich entschied sich dazu, vom Ufer aus zu fischen, Rüdi ging hinunter
zu seinem Boot. Der deutsche Gast zwängte seine Fßüe in die
Schwimmflossen, kletterte dann ins Belly Boat. Das Stück Netz zwischen
seinen Schenkeln würde als Sitz-und Haltegelegenheit dienen. Die obere
Wölbung des aufgeblasenen Gummirings reichte fast bis unter die Achseln.
An einem der Riemen befestigte Günther noch sein enormes Unterfangnetz mit
kurzen Handgriff. Als er sich durch das Gatter bewegte, kam das kleine
weiße Auto zum zweiten mal vorbei, diesmal brachte die Frau es fast zum
Stillstand.
Günther brauchte eine ganze Weile bis er hinunter an den See kam, war er
doch verlangsamt durch die Schwimmflossen und den Wind, der seine korpulente
Figur ergriff und beutelte. Die Fliegenrute in seiner rechten Hand wirkte fast
wie ein Balancierstab.
Die beiden anderen Angler fischten bereits eine vielversprechende Stelle am
Bacheinlauf. Dietrich vom Ufer, Rüdi von seinem kleinen roten Boot aus,
das er neben den Seerosen verankert hatte.
Energisch und kraftvoll schob sich Günther mit seinem Belly Boat durch den
dichten Schilfgürtel. Als er freies Wasser erreichte, verloren die
Füsse kontakt mit dem weichen Boden; der Uferbereich fiel steil ab. Die
Schwimmflossen waren jetzt einziges Antriebsmittel.
Der ist ja ganz schön schnell mit dem Ding, kommentierte der Angler am
Ufer. Erstaunlich, bestätigte der in seinem Boot, als sie beobachteten wie
Günther durch die Wellen brach und schon fast in der Mitte des Sees
war.
Er sollte aber wissen daß die Hechte am besten an der Schilfkante
beißen und nicht da draußen, war ein weiterer Kommentar vom Ufer.
Im Hintergrund, oben auf der Straße, fuhr wieder das kleine weiße
Auto vorbei, es sah so aus als hätte es diesmal tatsächlich für
einen Moment angehalten.
Rüdi in seinem Boot hakte gerade einen Hecht, als Günther sein Belly
Boat herumdrehte und wieder in Richtung Ufer bewegte. Warum hat der's denn so
eilig wieder an Land zu kommen? Sinnte Rüdi und drillte seinen
Hecht.
Die beiden Angler beobachteten wie Günther am Schilfgürtel ankam,
sich zum festen Ufer durchkämpfte. Als er langsam zum Gatter hochging
schien es, als habe er noch mehr Gravität bekommen, der Wind
beeinträchtigte seine Balance kaum noch.
Rüdi entschied, daß der Hecht zu klein war und stzte ihn
zurück, organisierte und ordnete seinen Kescher neu, bereit für den
nächsten Fisch.
Günther erschien wieder oben am Gatter, mit nichts außer einem rosa
Hemd bekleidet, es flatterte lebhaft im Wind.
Da muß irgendwas nicht in Ordnung sein, mit unserem Gast, Rüdi lud
Dietrich in sein Boot und ruderte über den See.
Das Belly Boat ist für Irland nicht zu empfehlen, sprach Günther als
die beiden am Gatter ankamen. Nasse Kleidungsstücke hingen über Zaun
und Büschen, das Belly Boat lag am Straßenrand.
Anfangs war alles in Ordnung, fuhr der Gast fort, aber als ich weiter rauskam,
schlugen die Wellen vorne gegen das Belly Boat und schwappten in die Wathose.
Dann habe ich mich umgedreht, aber das war noch schlimmer, weil hinten die
Wathose weiter vom Körper absteht, die war ruck zuck vollgelaufen.
Das kleine weiße Auto erschien wieder, fuhr ganz langsam vorbei, die Frau
brauchte schließlich etwas Zeit sich alles genau anzuschauen.
Muß ich meinem Gerätehändler zu hause sagen, daß das
Belly Boat für Irland nicht geeignet ist, wiederholte Günther. Worauf
Rüdi sagte: na dann laßt uns mal mit dem Grillen anfangen.
DEDICATION
1995 haben Dietrich Bohnhorst und Ray Robinson DEDICATION produziert. Der vierteilige Film, zeigt zwei passionierte Angler auf ihren verschiedenen, unterhaltsamen und aufregenden Expeditionen zu Land und zu Wasser im wilden Nord-Westen Irlands.
Nachdem DEDICATION vom französischen Sender AB-Sat gezeigt wurde und in
Nord-Amerika über ein Kabel Netzwerk lief, wurde er so etwas wie des
Anglers Kultfilm.
DEDICATION ist auf DVD erhältlich fuer EURO 20
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DEDICATION ist ein Programm in englischer Sprache
DEDICATION ist kein Schulfilm, der Wie? oder Wo? In Bezug zum Angeln
beantwortet.
Es ist ein Stück Leben.